Manchmal schmeißt man zwei Stunden lang zu lauter Musik und guter Laune mit Farbe um sich, manchmal sind dabei liebe Freundinnen und ein Kunsttherapeut anwesend. Meistens löst sich dabei etwas. Vielleicht hat auch einfach das Foto gepasst.
10 Dinge, bevor ich 30 werde
Happy belated birthday to me! Abgesehen davon, dass ich mich nicht fühle wie ein viertel Jahrhundert, hab ich kein Problem mit dem Älterwerden. Aber bitte: Wo zum F*ck sind die Jahre zwischen 20 und 25 hin?
Ich bin überfordert, oder: eins nach dem anderen
Wäre meine Motivation eine Farbe, wäre sie aktuell Kackbraun. Es ist Samstag Sehrspätnachmittag, der Sonntag rückt immer näher und es gibt noch keinen Beitrag für diese Woche. Sehr bezeichnend für die letzten vierzehn Tage: Ich habe wenig geschrieben, sowohl hier als auch anderswo.
Ein Brief an das Buch, das mein Leben schreibt
Über viele Jahre bestand meine Schreibroutine ganz einfach daraus, regelmäßig Tagebuch zu schreiben. Ganz sicher hat das meinen Stil geformt – als “Schreibroutine” hätte ich es allerdings niemals bezeichnet. Mein Tagebuch war meine Therapie nach dem Ende der echten. Ein Brief.
Journalismus ist nicht für alle erreichbar
Wäre ich nicht von anderer Stelle finanziell abgesichert, sähe mein Leben gerade ganz anders aus. Dann hätte ich im letzten Jahr nicht das Privileg gehabt, mich mit dem Schreiben kreativ ausprobieren zu können – weil mir schlichtweg das Geld dazu fehlte. Über einen Traumjob, der für zu viele Träumerei bleiben muss.
Dem Stress begegnen: Zeitmanagement als Freiberufler:in
Wie viele Themen kann ich parallel bearbeiten, bevor mein Kopf zerspringt? Wie lange brauch ich für 1.000 Zeichen? Und wann schreib ich eigentlich meine Masterarbeit? Mit alldem sollte ich mich dringend beschäftigen. Denn weil mir die Antworten fehlen, ist mein Leben in letzter Zeit ziemlich stressig geworden. Zeit, mal kurz Pause zu drücken.
Schreiben als Beruf. Ok, aber geht’s auch konkreter?
Mein Hirn ist gleichzeitig Ich und umgekehrt. Wäre das nicht so, hätte ich es schon dreißig Mal aus meinem Schädel geholt, trotzig mit dem Fuß aufgestampft und ihm genau diese Frage gestellt. Geht’s nicht auch konkreter? Aber manchmal muss man höchstgradig vage anfangen. Hauptsache, man fängt an.
