Wäre ich nicht von anderer Stelle finanziell abgesichert, sähe mein Leben gerade ganz anders aus. Dann hätte ich im letzten Jahr nicht das Privileg gehabt, mich mit dem Schreiben kreativ ausprobieren zu können – weil mir schlichtweg das Geld dazu fehlte. Über einen Traumjob, der für zu viele Träumerei bleiben muss.
Dem Stress begegnen: Zeitmanagement als Freiberufler:in
Wie viele Themen kann ich parallel bearbeiten, bevor mein Kopf zerspringt? Wie lange brauch ich für 1.000 Zeichen? Und wann schreib ich eigentlich meine Masterarbeit? Mit alldem sollte ich mich dringend beschäftigen. Denn weil mir die Antworten fehlen, ist mein Leben in letzter Zeit ziemlich stressig geworden. Zeit, mal kurz Pause zu drücken.
Geschlechtergerechte Sprache im (Lokal-)Journalismus
Stellt euch folgende Szene vor: Drei Redakteure machen gemeinsam Kaffeepause. Sie sitzen an einem Tisch im Konferenzraum, vor zehn Minuten wurden hier noch die Themen der nächsten Sonntagsausgabe besprochen. Die drei diskutieren über die Zukunft des Journalismus. Jetzt beobachtet mal einen der Redakteure etwas genauer. Stellt euch die Person vor eurem inneren Auge vor.
Mama, ich hab aus Versehen ein Unternehmen gegründet
Vor einer Woche saß ich in einem Online-Seminar zum Thema “Freiberuflichkeit als Chance für Studierende”. Hinterher war ich vor allem in einer Hinsicht schlauer: Seit einem knappen Jahr bin ich Geschäftsführerin eines Einzelunternehmens – und ich hab’s nicht mal gewusst.
allies
zur solidarität erzogenoder selbst hingefundenkleben wir „hautfarbene“ pflasterauf klaffende wunden.
Let’s talk about sex (hormones)!
Holt eure Notizzettel raus, heute geht es um die weibliche Sexualität. Oder genauer: Um den hormonellen Zyklus von Menschen mit Gebärmutter. Der hat nämlich erstaunlich viel mit kreativem Arbeiten – und somit auch dem Schreiben – zu tun.
glück
das größte elend,das wir jemals kannten,im warmen winter,noch wärmeren haus– die atmenden bäuchesind voll
Ein Jahr kreativer Nebenverdienst – alles so, wie man denkt?
Im Juni ist es ein Jahr her, dass ich mich für meinen ersten Job als Texterin beworben hab. Das war riesig: Zum ersten Mal Geld für etwas bekommen, das ich in kreativer Eigenarbeit angefertigt habe. Zehn Monate später ist vieles so, wie ich es mir vorgestellt habe. Manches ist aber auch anders.
Worum geht’s eigentlich in… echolot?
Ich will meine Gedichte so teilen, dass man Spaß an ihnen hat. Am besten sogar dann, wenn man mit Lyrik sonst nichts anfangen kann. Beim Schreiben des Beitrags zu echolot bin ich aber selbst ein bisschen ins Schwitzen gekommen. Also schnallt euch besser gut an.
Schreiben als Beruf. Ok, aber geht’s auch konkreter?
Mein Hirn ist gleichzeitig Ich und umgekehrt. Wäre das nicht so, hätte ich es schon dreißig Mal aus meinem Schädel geholt, trotzig mit dem Fuß aufgestampft und ihm genau diese Frage gestellt. Geht’s nicht auch konkreter? Aber manchmal muss man höchstgradig vage anfangen. Hauptsache, man fängt an.
